Nachhaltige Serverkühlung für das Ludwigsburger Landratsamt

ENGIE Refrigeration startet mit einem grünen Auftrag ins neue Jahr: Im Landratsamt Ludwigsburg installiert der Kälte- und Wärmespezialist aus Lindau am Bodensee jetzt eine thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpe vom Maschinentyp HHR 130 mit einer Heizleistung von 100 Kilowatt. Das Modell ist besonders umweltfreundlich, da es zum einen das natürliche Kältemittel CO2 nutzt und zum anderen gleichzeitig Kälte und Wärme bereitstellt. Weiterhin hat ENGIE Refrigeration die thermeco2 konzeptionell überarbeitet: So verfügt die Wärmepumpe fortan beispielsweise über einen Filtertrockner und über mehr Optionen bei der Regelung.

Auf dem Verwaltungscampus des Landratsamts Ludwigsburg sind fast alle wichtigen Fachbereiche des schwäbischen Landkreises untergebracht. Täglich werden dort mithilfe digitaler Tools verschiedene Leistungen für die Ludwigsburger Bürger erbracht. Dafür ist eine leistungsstarke IT-Infrastruktur erforderlich, weshalb das Landratsamt ein hausinternes Rechenzentrum unterhält. Für einen zuverlässigen Betrieb spielt die Umgebungstemperatur eine zentrale Rolle: Da die Serverracks eine große Menge an Wärme erzeugen, muss die
Kälteversorgung rund um die Uhr reibungslos funktionieren. Hierbei zeichnete sich bereits im Sommer 2019 Handlungsbedarf ab: „Die bisherige R22-Kälteanlage war in die Jahre gekommen und sollte daher vollständig modernisiert werden. Da das Landratsamt Ludwigsburg großen Wert auf eine nachhaltige Kältelösung legt, entschied es sich für die thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpe von ENGIE Refrigeration“, freut sich Key Account Manager Heating Applications Frank Glaser, der das Projekt bei ENGIE Refrigeration leitet und dafür eng mit dem Planungsbüro Eser, Dittmann, Nehring & Partner zusammenarbeitet. Das Landratsamt Ludwigsburg will ab 2025 klimaneutral agieren. Dafür möchte die Behörde mithilfe einer Photovoltaikanlage und einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage ihren Strom künftig selbst produzieren und verbrauchen.

Umweltfreundliche Kälte- und Wärmeversorgung von ENGIE

ENGIE Refrigeration begleitet das Landratsamt ab sofort mit einer nachhaltigen Serverkühlung auf seinem Weg in die Klimaneutralität. „Das Landratsamt Ludwigsburg benötigt eine Auskopplung der Heizwärme in einem anspruchsvollen Temperaturspektrum: nämlich bei einer hohen Austrittstemperatur von bis zu 90 Grad Celsius und einer niedrigen Eintrittstemperatur von 38 Grad Celsius. Unter diesen Bedingungen entfaltet unsere thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpe ihr volles Potenzial, während alternative Lösungen dies nur mit hohem technischen und hohem Primärenergieaufwand leisten könnten“, erläutert Frank Glaser.
Bereits im März 2021 wird die thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpe im Landratsamt Ludwigsburg installiert und fortan die Grundlastkälte für die ganzjährige Serverkühlung bereitstellen. Darüber hinaus kühlt die Wärmepumpe künftig das Amtsgebäude in den Wintermonaten und stellt dank Wärmerückgewinnungsfunktion gleichzeitig die Wärmeleistung für die Gebäudeheizung, für die Trinkwassererwärmung und für die Umluftkonditionierung der Serverräume bereit. Das macht diese Kältelösung besonders nachhaltig und wird daher vom Staat gefördert. Für Spitzenlasten bei Wärme und Kälte stehen zusätzliche Kältemaschinen und Heizkessel bereit.

Vor Ort fügt sich die thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpe mit ihrem Maschinendesign unkompliziert an die Gegebenheiten ein. Dabei kommt ein weiterer Vorteil zum Tragen: Als Kältemittel verwendet die thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpe das natürliche Kältemittel
CO2. Dieses ist sehr sicher (Sicherheitsklasse A1) und stellt folglich lediglich geringe sicherheitstechnische Anforderungen an den Aufstellraum. Zudem ist CO2 nicht brennbar, nicht giftig und trägt weder zur Zerstörung der Ozonschicht noch zum Treibhauseffekt bei.
Insgesamt spart die thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpe im Vergleich zur bisherigen Kälteanlage jährlich 38,4 Tonnen CO2 ein – ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landratsamts Ludwigsburg.

thermeco2 punktet mit neuen Eigenschaften

Darüber hinaus hat ENGIE Refrigeration grundsätzliche Weiterentwicklungen an der thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpe vorgenommen, die nun erstmals bei der Maschine für das Landratsamt zum Tragen kommen. „Ab sofort setzen wir auch bei thermeco2 auf den Einsatz unserer bewährten QUANTUM-Elektrokomponenten. Zudem wird der Filtertrockner zum Standard: Er hält den Kältemittelkreislauf sauber und trocken und wirkt damit der Zersetzung des Kältemaschinenöls, Korrosion und weiterer Verschmutzung entgegen. So halten wir die Leistungsfähigkeit des Systems konstant hoch“, erklärt Frank Glaser. Zudem spart die thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpe dank optimierter Bauweise, kleinerem Schaltschrank und Löt- statt Flanschverbindungen im Vergleich zum bisherigen Modell rund zehn Prozent ihres Gewichts ein. Nicht zuletzt bietet die gesamte Baureihe in Zukunft eine noch größere Auswahl bei den Regelungsoptionen: Beispielsweise wird der Strömungswächter für Kalt- und für Warmwasser analog zur QUANTUM-Kältemaschine ausgeführt und „Cool Care 3.0 DSL Gateway“ wird als Fernwartungstool eingesetzt. Dadurch können die ENGIE-Spezialisten per Remote Control auf das Touchpanel der Wärmepumpe zugreifen. Das vereinfacht die Inbetriebnahme, die Fehlersuche bei Störungen und das Aufspielen von Software-Updates – ein echter Vorteil für das Landratsamt Ludwigsburg und alle weiteren Kunden von ENGIE Refrigeration.

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