CWS, Emdion und Dr. Becker Klinik Norddeich testen digitalen Hygiene-Checkpoint für Klinikgäste

Duisburg/Emden/Norddeich, 1. September 2020. Nach der Zeit vieler Einschränkungen öffnen Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen ihre Türen wieder für BesucherInnen und Angehörige. Um Beschäftigte sowie BewohnerInnen und PatientInnen in Coronazeiten bestmöglich zu schützen, sind verantwortliches Handeln und innovative Ideen gefragt: Ideen wie der neuartige Hygiene-Checkpoint Liward®, der vom Sensorikspezialisten Emdion entwickelt und vom Hygieneexperten CWS vertrieben wird. Im Rahmen eines Pilotprojektes kommt er derzeit in der Dr. Becker Klinik Norddeich zum Einsatz. Der Hygiene-Checkpoint identifiziert Menschen mit erhöhter Temperatur oder Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung schon beim Betreten der Gebäude.

Sobald eine Person vor den Hygiene-Checkpoint von CWS und Emdion tritt, messen Sensoren berührungslos die Temperatur im Gesicht.

Wer in diesen Tagen die Dr. Becker Klinik Norddeich betreten möchte, fühlt sich der Zukunft einen Schritt näher. Im Eingangsbereich der Rehaklinik ist ein sogenannter Hygiene-Checkpoint „Liward“ der Partnerfirmen CWS und Emdion installiert. Wer hier eintritt, kann am digitalen Temperatur¬detektor freiwillig einen kurzen Temperaturcheck machen.
Damit sollen sowohl das Klinikpersonal als auch die PatientInnen der psychosomatischen und orthopädischen Rehabilitation vor einer COVID-19-Ansteckung geschützt werden.

„Als Innovationstreiber in Sachen Hygiene wollen wir den Kampf gegen das Coronavirus mit zukunftsweisenden Ideen und Lösungen unterstützen“, unterstreicht Frank Reisgies, General Manager Hygiene Core Business bei CWS. „Der Hygiene-Checkpoint, den wir in Kooperation mit Emdion auf den Markt bringen, ist ein vielversprechender Schritt. Wenn der derzeitige Praxistest weiterhin erfolgreich verläuft, kann die Lösung dazu beitragen, das Leben während der Corona-Pandemie sicherer zu machen“, so Reisgies weiter.

Im Hygiene-Checkpoint Liward steckt umfassende Sensorik-Expertise. Die Emdion GmbH, ein Hersteller von Sicherheitstechnik, Kommunikations- und Automationssystemen aus dem niedersächsischen Emden, hat das Produkt entwickelt. Der digitale Gesundheitsassistent soll nun zusammen mit CWS als Hygieneexperten mit großer Marktnähe einem breiten Kundenkreis zugänglich gemacht werden. Mit ihrer Kooperation wollen die Partner einen Beitrag zu mehr Gesundheit und Sicherheit leisten – vor allem vor dem Hintergrund der noch nicht langfristig stabilen Infektionsraten.

Das Plus an Sicherheit: Temperatur-Check und Maskenprüfer

Der Gesundheitsassistent hat in etwa die Größe eines Passbildautomaten. Er wird in überdachten Eingangsbereichen positioniert. Sobald eine Person vor den Hygiene-Checkpoint tritt, messen Sensoren berührungslos die Temperatur im Gesicht. Liegt die gemessene Temperatur unter einem festgelegten Schwellwert, öffnet sich automatisch die Tür zum Innenbereich. Liegt der Messwert höher, wird die Person mittels Sprachnachricht informiert, und das Gerät verständigt über ein Signal die Pflegekräfte der Klinik. Diese besprechen mit der Person das weitere Prozedere.

„Der Hygiene-Checkpoint unterstützt dabei, nur Personen ohne erhöhte Körpertemperatur das Gebäude betreten zu lassen“, Stefan Szymanski, verantwortlich für Vertrieb und Projektleitung bei Emdion. Das Gerät kann darüber hinaus aber noch weitere optionale Funktionen übernehmen. So ist die Hygiene-Schleuse in der Lage, zu erkennen, ob eine Person, die das Gebäude betreten möchte, eine Mund-Nasen-Maske trägt. Beides erleichtert es, die gesetzlich vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen zu kontrollieren und umzusetzen. Weitere optionale Module, zum Beispiel zur Erkennung ob eine Händedesinfektion durchgeführt wurde, werden in den kommenden Wochen folgen.

Bernd Hamann, Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Klinik Norddeich, ist jetzt schon zufrieden: „Der Hygiene-Checkpoint rundet unser Sicherheitskonzept ab“, erklärt er. „Wir haben viele Klinikprozesse angepasst und strenge Hygieneregeln aufgestellt, die wir in Absprache mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene erarbeitet haben. Innovationen stehen wir per se aufgeschlossen gegenüber. Das Angebot unseres Kooperationspartners CWS als Pilotklinik für den Liward zu fungieren, haben wir sehr gerne angenommen.“

Mix & Match: Hygienewand und Matten als ideale Ergänzung

Als mögliche Ergänzung zum Hygiene-Checkpoint hat CWS eine Hygienewand entwickelt, in die ein Spender für Handdesinfektionsmittel integriert ist, der sich per Fußpedal bedienen lässt. Auch Spender für Einmalhandtücher aus Papier, Schutzmasken und -handschuhe sowie ein Abfallbehälter für gebrauchte Hygieneutensilien sind hier vorgesehen. Die bewährten Schmutz¬fang¬matten von CWS lassen sich ebenfalls mit dem Hygiene-Checkpoint kombinieren. Sie sichern den Tritt und halten das Gebäude sauber.

Die Einsatzmöglichkeiten sind praktisch unbegrenzt. „Der Gesundheits¬detektor eignet sich für Schulen, Universitäten, Büro- und Geschäftshäuser, Ämter, Banken, Kliniken, Kaufhäuser, Supermärkte – um nur einige Beispiele zu nennen“, berichtet die CWS Projektverantwortliche Karolin Rohmer, Director Group Product Lines Hygiene & Floorcare bei CWS. Während Deutschland die Corona-Beschränkungen weiter lockert, tragen CWS und Emdion mit ihrer Produktneuheit dazu bei, dass das Virus weiter unter Kontrolle bleibt.

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